Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises e.V.
Gemeinnütziger Verein zur Hebung der Sicherheit im Straßenverkehr 


Vorwort:
Die neue Internetpräsenz ist fertiggestellt
Siehe hierzu http//www.verkehrswacht-rhein-sieg.de

 

 

 
Neu
Begleitetes Fahren für SeniorInnen und Senioren

Um so lange wie möglich fit hinter dem Steuer zu sitzen, kann jeder selbst etwas tun. Es gibt viele Wege, die Mobilität im Alter zu erhalten und sicher unterwegs zu sein. Fahrsicherheitstraining, Feedbackfahrten beim Fahrlehrer oder bei besonders erfahrenen Beifahrern und Seminare wie „sicher mobil“ können dazu beitragen, die Fahrkompetenz zu verbessern. „Fragen Sie in den Geschäftsstellen der NRW-Verkehrswachten nach“, rät der Verkehr - und Sicherheitsexperte der Verkehrswacht Rhein Sieg Wolfgang Wobido „Wir bieten spezielle Training für Senioren an, bei denen Praxis Tipps für mehr Sicherheit gegeben werden und fahren gerne gemeinsam mit Ihnen ein paar Runden mit dem eigenen Wagen.“ 

 

Verschlechtertes Seh - und Hörvermögen, längere Reaktionszeiten: 

Im Alter können sich Beeinträchtigungen des Gesundheitszustands einstellen, die auch Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit haben. Dies geschieht meist schleichend. Oft fällt das Beifahrern früher auf als dem Betroffenen selbst, so Wobido weiter. Sie sind daher besonders gefragt, die Betroffenen darauf aufmerksam zu machen. 

Mobilität im Alter ist für viele jedoch ein sensibles Thema. Wer sich Sorgen um einen Verwandten oder Freund macht und plant, diesen darauf anzusprechen, sollte sich vorher genau informieren.

 

Sie wollen einen älteren Verwandten/Bekannten für Sicherheit am Steuer sensibilisieren? 

 

Hier die wichtigsten Tipps für ein klärendes Gespräch:

 

1. Genauen Blick auf die Fahrpraxis werfen: Um die Fahrtüchtigkeit älterer Autofahrer zu beurteilen, achten Sie auf Fahrfehler, zum Beispiel unangemessene Geschwindigkeit oder Fehler beim Abbiegen.

 

2. Gute Vorbereitung ist das A und O: Warum machen Sie sich Sorgen? Was ist Ihnen aufgefallen? Welches Ziel wollen Sie mit dem Gespräch erreichen? (z. B. Gesundheitscheck beim Arzt)

 

3. Die richtige Gelegenheit finden: Wählen Sie einen guten Zeitpunkt, achten Sie auf eine entspannte Situation. Als Anlass für das Gespräch könnte ein Zeitungsartikel oder ein Autounfall im Bekanntenkreis dienen.

 

4. Das Thema Fahrtüchtigkeit vorsichtig ansprechen: Sensibilität ist gefragt, aber auch Sachlichkeit. Machen Sie deutlich, dass es Ihnen nicht darum geht, jemandem den Führerschein wegzunehmen. Zeigen Sie Risiken auf, aber auch Möglichkeiten, um die Fahrsicherheit zu erhöhen.

 

5. Lösungen anbieten: Machen Sie konkrete Vorschläge: Ein Arztbesuch kann Klarheit bringen, ein Fahrsicherheitstraining schafft Sicherheit. Fahrsicherheits Zentren finden sich auch in Ihrer Nähe.

 

6. Keinen Erfolg gehabt? Wer bei seinen Angehörigen auf Unverständnis stößt, sollte nicht gleich aufgeben. Sie können sich auch Verbündete suchen, zum Beispiel den Hausarzt Ihres Angehörigen. Umfragen haben gezeigt: Zwei Drittel aller Senioren würden auf den Ratschlag ihres Arztes hören, wenn es um das Thema Fahrtüchtigkeit geht.

 

Interesse ? 

Wir freuen uns über Ihren Anruf.