Seit über 60 Jahren zeichnet die Deutsche Verkehrswacht bewährte Kraftfahrer aus und würdigt damit vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr. Die Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises lädt zweimal im Jahr hierzu ein und ehrt Menschen, die mehr als zehn Jahre rücksichtsvoll und hilfsbereit im Straßenverkehr unterwegs waren, natürlich ohne Punkte im Fahreignungsregister beim  Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg zu haben.

In der Gaststätte „Zur alten Fähre“ in Lohmar würdigte dies der 1.Vorsitzende, Jürgen Stomper, mit Urkunden, Anstecknadeln und Plaketten für die Wagen der Geehrten. Daneben erhielten sie noch kleine Präsente und einen Ratgeber des Deutschen Verkehrssicherheitsrates mit Hinweisen zur Aufrechterhaltung einer sicheren Auto-Mobilität. Denn mit der Annahme der Auszeichnung willigten die Kraftfahrer ein, auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtsvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern Vorbild zu sein. 

In dieser Feierstunde gab der Geschäftsführer, Benno Reich, einen Überblick über die Unfallsituation im Rhein-Sieg-Kreis und berichtete auch über Aktivitäten der Verkehrswacht zur Senkung der Unfallzahlen.

 

Um die Auszeichnung hatten sich für mehr als 50 J. Fahrtzeit

Ursula Schütz aus Odenthal,

Joh.-Dieter Sperbel aus Troisdorf,

Heinz Kremer aus Sankt Augustin und

Manfred Meurer aus Lohmar

        sowie für mehr als 60 J. Fahrtzeit

Friedrich Hackmann aus Neunkirchen-Seelscheid 

beworben.

 

Unter dem Titel „Alte Hasen – neue Regeln“ wurde den Gästen anschließend auf sehr unterhaltsame Weise nicht nur Neuerungen im Straßenverkehr sondern auch eine Selbsteinschätzung zur Verkehrstauglichkeit dargeboten. Bei der anschließenden Diskussionsrunde wurden Fragen aus kompetentem Munde beantwortet, immerhin ist der 1. Vorsitzende, Jürgen Stomper, Fachanwalt für Verkehrsrecht und der Geschäftsführer, Benno Reich, Polizeibeamter i.R. 

Kraftfahrer, die auch an einer solchen Auszeichnung interessiert sind, erhalten weitere Informationen im Internet unter deutsche-verkehrswacht.de.  Die erforderlichen Unterlagen können direkt bei der Verkehrswacht des Rhein-Sieg-Kreises unter der Rufnummer 02246/100 68 33 oder per Email unter  info(at)verkehrswacht-rhein-sieg.de angefordert werden.

 

1. Vorsitzender Jürgen Stomper (3.v.li), 

Geschäftsführer Benno Reich (ganz rechts)

Friedrich Hackmann (Mitte mit Urkunde für über 60 Jahre) im Kreis der Geehrten.

 

Frühling und Sonnenschein locken Fahrradfahrer auf die Straßen 

Bonn/Siegburg, 06.Mai 2015: 
Mit zunehmendem Sonnenschein steigen wieder mehr Menschen aufs Fahrrad 

 

 

Die Radfahrsaison ist eröffnet! „Wichtig ist: Wer sein Rad nach längerer Winterpause wieder aus dem Keller holt, um in die Radsaison zu starten, darf den Sicherheitsaspekt nicht aus den Augen verlieren“, mahnt Wolfgang Wobido, der als Moderator für die Verkehrswacht Rhein-Sieg-Kreis unterwegs ist. Die Deutsche Verkehrswacht rät: Vor Fahrtantritt sollte das Rad einem gründlichen Sicherheits-Check unterzogen werden.

Der Gesetzgeber schreibt folgende Ausstattungsmerkmale vor: zwei voneinander unabhängige Bremsen für Vorder- und Hinterrad, ein Scheinwerfer und weißer Reflektor vorn, ein rotes Schlusslicht mit Rückstrahler und ein roter Reflektor hinten, Dynamo (oder neu Batteriebetriebene Aufstecklampe)  rutschfeste Pedale mit je zwei Pedalreflektoren, vier gelbe Speichenreflektoren (Katzenaugen) oder reflektierende weiße Streifen an den Speichen sowie eine hell tönende Klingel. Darüber hinaus empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht, auch das Vorder- und Rücklicht mit einem Standlicht (per Batterie) auszurüsten. So ist eine optimale Sichtbarkeit im Dunkeln gewährleistet. Wichtig ist auch die richtige Einstellung der Sattelhöhe: Auf dem Sattel sitzend, sollte der Boden im Stand ohne große Verrenkungen berührt werden können.

Wobido weiter: „Ob allein, mit Freunden oder der Familie, die meisten von uns nutzen in der Freizeit gern die Gelegenheit zum radeln. Doch die eigene Sicherheit darf nicht vernachlässigt werden! Im Jahr 2012 kamen insgesamt 74.776 Fahrradfahrer zu Schaden. Darunter 9.892 Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre. Das sind für uns Zahlen, die uns anspornen noch mehr für die Verkehrssicherheit speziell für Radfahrer zu tun.“
Besonders an Engstellen (sowie gemeinsamen Geh-und Radwegen) links und rechts des Rheinufers bitte ich um "noch mehr und sorgfältigere Rücksichtsnahme" (§1 der STVO) auf  Fussgänger, wo "Radfahrer sich der Geschwindigkeit der Fussgänger anpassen müssen, ist notfalls abzusteigen und das Fahrrad zu schieben.

Zusätzlich zu der vorschriftsmäßigen Ausstattung des Rades sollten sich Radfahrer durch einen Fahrradhelm und auffällige Kleidung schützen. Ein Kopfschutz hilft schwere oder tödliche Kopfverletzungen zu verhindern. Ein Fahrradhelm sollte nicht mehr als 500 Gramm wiegen, er muss passen ohne zu drücken oder zu wackeln und Stirn, Schläfen und Hinterkopf sicher abdecken.

Neben den objektiven Sicherheitsaspekten spielen auch emotionale Aspekte eine Rolle. Kinder und Jugendliche sollten ein  Mitspracherecht bei der Helmauswahl haben. Wenn der Fahrradhelm gefällt, erhöht das die Helmakzeptanz.

 

Ansprechpartner:
Verkehrswacht Rhein-Sieg e.V.
Wolfgang Wobido

Telefon: 02663- 9153 390
Mobil: 0170-111 5573
info(at)verkehrswacht-rhein-sieg.de